Nachrichten Bereich "Wirtschaft"

    
16.08.2017 12:00 (Wirtschaft)
Erzgebirge Schlusslicht beim Verdienst 
(MT) KAMENZ: Bei den durchschnittlichen Pro-Kopf-Verdiensten gibt es in Sachsen ein starkes Gefälle. Sie lagen 2015 laut einer aktuellen Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes zwischen 30.168 Euro in der Stadt Dresden und 23.655 Euro im Erzgebirgskreis. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verdienst in Sachsen betrug 2015 brutto 26.984 Euro und stieg im Vergleich zu 2014 um 4,1 Prozent.
16.08.2017 11:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Ausbildungsmessen 2017 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auch in diesem Schuljahr werden im Erzgebirgskreis wieder Ausbildungsmessen angeboten. Für die Auftaktveranstaltung am 9. September in der Silberlandhalle in Annaberg-Buchholz haben sich derzeit 105 Aussteller angemeldet. Unter dem Motto "Hiergeblieben – Deine Zukunft im Erzgebirge" präsentieren sich vorwiegend namhafte hiesige Unternehmen unterschiedlichster Branchen, aber auch weiterführende Bildungseinrichtungen aus Sachsen mit Angeboten für Mittelschüler und Gymnasiasten.
Weitere Ausbildungsmessen mit jeweils regionaler Ausstellerzusammensetzung werden am 23.09.2017 in Marienberg, am 21.10.2017 in Aue und am 11.11.2017 in Stollberg stattfinden.
Landkreisweit haben alle Jugendlichen in den Oberschulen ab Klasse 7 und Gymnasien ab Klasse 9 in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien Infoblätter mit den vier Veranstaltungsterminen der Ausbildungsmesse Erzgebirge erhalten. (Bildquelle: Archiv/WFE)
15.08.2017 10:00 (Wirtschaft / Politik)
Minister besucht Bauernhof 
(GN) NIEDERWÜRSCHNITZ: Sachsens Landwirtschaft Thomas Schmidt (CDU) besuchte am Montag (14.08.) den Landwirtschaftsbetrieb von Jörg Grimm in Niederwürschnitz. Dieser Betrieb ist ein reines Familienunternehmen, das aber auch einen Lehrling in der Ausbildung hat. Weiterhin gibt Jörg Grimm einem Praktikanten die Möglichkeit, in seinem Unternehmen die Wirtschaftsschule hin zum Techniker abzulegen. Im Betrieb der Grimms stehen zur Zeit 110 Milchkühe in Weidehaltung.
Viele Sorgen beschere den Landwirten der Verfall der Milchpreise. Derzeit sei der Preis akzeptabel. Die Frage ist aber, für wie lange. Die Bauern rechnen mit einen Rückfall in die Krise.
Um seine Milch direkt zu vermarkten, schaffte sich Jörg Grimm eine "Frischmilchzapfe" an. Nun können Kunden ihre Milch direkt ab Hof kaufen. Und das Unternehmen ging noch einen Schritt weiter: Mit der Anschaffung einer Pasteurisierungsanlage und neuen Automaten konnten neue Abnehmer für die eigene Milch gefunden werden. Bis es aber zu verwertbaren Abschlüssen mit einigen Handelsketten kam, war das ein steiniger Weg. Noch in diesem Jahr soll die Milch aus Niederwürschnitz in Aue, Stollberg und Lichtenstein zu haben sein.
Bei der weiteren Milch-Vermarktung trägt auch ein EU-Schulprogramm erste Früchte. Hier sind bereits acht Kindergärten unter Vertrag, die nun täglich mit frischer pasteurisierter Milch beliefert werden.
Ändern müsste sich laut Grimm so einiges in der Landwirtschaft. Die Bauern möchten den Milchpreis mitbestimmen und ihn nicht von Aldi und Co dirigiert bekommen.
In einen Milchviehbetrieb gibt es natürlich auch Kälber, die sich der Fachminister genauer ansah. Auch das leidige Problem mit den Ohrmarken ist ein Grund zur Diskussion. Wenn die Tiere mit einen Chip versehen würden, käme es in der Weidehaltung zu weniger Verletzungen bei Milchkühen und Schweinen. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
14.08.2017 11:00 (Wirtschaft / Sport)
Anmelden zum Beachvolleyball in Schneeberg 
(MT) SCHNEEBERG: Sommer, Sand; Badelatschen, Bälle und sportbegeisterte Menschen – das sind vom 21. bis zum 26. August die Zutaten für Beachvolleyball vom Feinsten in Schneeberg. Wir haben beim Veranstalter nachgefragt.
Peter Stimpel (Bild), Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg: "Wir führen dieses Jahr zum neunten Mal das Beachvolleyballturnier auf dem Schneeberger Markt durch. Es ist uns ein Anliegen, Kindern und Jugendlichen einen Sport nahe zu bringen, der vielleicht nicht so alltäglich ist. Dabei werden wir an den Vormittagsstunden die ganze Woche den Schulen der Region wieder die Möglichkeit geben, für die meist 7. und 8. Klassen das Beachvolleyballspiel kennen zu lernen. An den Nachmittagen sind dann die Turniere in der gewohnten Form. Was dieses Jahr neu ist, die Volleyballerpartner, die uns über viele Jahre begleiten, sind jetzt Teil des VC Zschopau. Das ist ein Verein, der sehr hochklassig in Sachsen Volleyball spielt. Und hier werden wir den Regionaltrainer zu Gast haben, der den Jugendlichen wertvolle Tipps geben kann. Am Donnerstagabend ist ein Showkampf einer fast Profi-Mannschaft vorgesehen, die hier Volleyball auf höchstem Niveau demonstrieren wird."
Beachvolleyball auf dem Schneeberger Markt hat das Zeug, zu einer schönen Tradition zu werden. Die Resonanz ist ungebrochen.
Peter Stimpel: "Wir hatten in der Regel in den letzten Jahren um die 50 Mannschaften. Das könnte immer etwas schwanken, weil wir immer auch sehr kurzfristig Anmeldungen erhalten. Die Resonanz, so bei Facebook, ist sehr groß. Wir denken, dass es wieder in der Dimension liegen wird. Insgesamt werden 500 bis 600 Kinder und Jugendliche in der Woche hier Volleyball spielen."
Man kann den Organisatoren der Wohnungsbaugesellschaft Bergstadt Schneeberg ein Stück entgegen kommen, wenn man sich nicht erst auf dem letzten Drücker anmeldet.
Peter Stimpel: "Das wäre für uns immer gut, weil wir dann besser planen können. Es ist uns ja auch ein wichtiges Anliegen, dass wir niemanden ablehnen, der kurz vor Anmeldeschluss kommt. Aber langfristige Planung ist natürlich immer etwas einfacher. Wenn hunderte Kinder auf dem Markt stehen und warten, dass das Turnier los geht und man muss dann erst im Losverfahren klären, weil man es kurz vorher nicht wusste, wie viele Mannschaften teilnehmen, ist das etwas schwierig."
Wer aktiv beim großen Sportspektakel auf dem Schneeberger Markt dabei sein will: bitte schon jetzt anmelden. Außer dem Baggern und Schmettern am Netz gibt es neben den Sandfeldern auch noch ein nennenswertes Angebot.
Peter Stimpel: "Neben den 270 Tonnen Sand, die wir für die Spielflächen benötigen, wird natürlich wieder die Beach-Lounge etabliert. Sie hat im vorigen Jahr das erste Mal stattgefunden und einen tollen Anklang gefunden. Natürlich hatten wir 2016 auch ein tolles Wetter. Wir hoffen mal, dass das Wetter mitspielt und damit ist auch der gesellige Teil nach den Wettkämpfen wieder gewährleistet in der Beach-Lounge unseres Unternehmens."
Freuen wir uns auf die Zeit vom 21. bis 26. August mit attraktivem Beachvolleyball in Schneeberg. (Bildquelle: KJ/Mario Totzauer)
14.08.2017 08:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Gästezahlen auf Vorjahresniveau 
(MT) DRESDEN/ANNABERG-BUCHHOLZ: Urlaub in Sachsen ist in diesem Sommer sehr gefragt, vor allem bei deutschen Gästen. Im Erzgebirge verläuft die Sommersaison bisher sehr gut: Der Tourismusverband Erzgebirge (TVE) schätzt ein, dass sich die Gäste- und Übernachtungszahlen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Hier konnte das Erzgebirge über die Sommermonate ein kontinuierliches leichtes Plus verzeichnen, was auch in diesem Jahr wieder angestrebt wird. Die aktuellen Buchungen für Juli und die Vorausbuchungen für August, die beim TVE bisher registriert wurden, sind sogar ein wenig höher als 2016.
Das Erzgebirge hat sich mit seinen vielfältigen Aktivangeboten mittlerweile sehr gut als Ganzjahresdestination am touristischen Markt etabliert. Für Kurzentschlossene, die ihren Sommerurlaub gerne im Erzgebirge verbringen möchten, gibt es nach Einschätzung des TVE auch jetzt noch tolle Angebote. (Bildquelle: TVE)
12.08.2017 08:00 (Wirtschaft)
Erstes gemeinsames Unternehmertreffen 
(MT) LAUTER: Der Wirtschafts- und Gewerbeverein Schwarzenberg und die Industrie- und Gewerbevereinigung Aue haben erstmals ein gemeinsames Unternehmertreffen durchgeführt. Der historische Schritt wurde von den Mitgliedern beider Vereine auf halber Strecke zwischen Schwarzenberg und Aue in Lauter vollzogen. Gastgeber war am 10. August die METAREC Metallrecycling GmbH. Neben Wissenswertem zum Thema Metall beziehungsweise Altmetall gab es unter anderem auch Infos zum relativ neuen Netzwerk ERZgesund – Gesunde Unternehmen im Erzgebirge. Das Netzwerk hat nach nur wenigen Monaten die ursprünglichen vier Grundpfeiler Ernährung, Stressbewältigung, Bewegung und Suchtprävention, um den Grundpfeiler Arbeitsplatz erweitert.
Die in Schwarzenberg und Aue ansässigen Wirtschaftsnetzwerke WGS und IGA verbindet eine ähnliche Zielstellung bei der Vereinsarbeit. Eine Fusion ist in Nächster Zeit aber nicht vorgesehen. (Bildquelle: KJ/Frank Miethling)
11.08.2017 07:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Facelift im Kaufland 
(MT) AUE: Das Kaufland in Aue hat sich einem Facelift, das heißt einer Verschönerung, unterzogen. Darüber freute sich Hausleiter Stefan Schubert am Mittwoch nach dem Umbau. Neben bunten Farben hat das Haus unter anderem einen Backshop und ein neues TO GO Regal im Eingangsbereich mit Artikeln für den schnellen Einkauf bekommen. Dafür wurde eine sechsstellige Summe investiert.
Stefan Schubert ging in seiner Ansprache auch auf die Partnerschaft mit erzTV ein. Er sagte: "Unser, schon immer riesiges umfangreiches Sortiment, brachte mich auf die Idee, mit Fernsehkoch Benjamin Unger in Kontakt zu treten. Hier fanden wir mit der erzTV-Sendung Treffpunkt Kulinarisch ein Medium, wo beide Seiten, sich durch Professionalität entwickeln konnten. Getragen durch die Macher vom KabelJournal Erzgebirge entstand hier eine tolle Partnerschaft, die ich vor Ort immer wieder täglich durch unsere Kunden wahrnehme."
Mit über 100 Mitarbeitern im Kaufland und ca. 40 Beschäftigten bei den Konzessionären ist der Auer Markt ein starker Arbeitgeber. Seit 1995 wird am Standort jährlich ein Auszubildender eingestellt.

Bild: Hausleiter Stefan Schubert (l.) zeigt Aues Oberbürgermeister Heinrich Kohl das umgestaltete Objekt. (Quelle: KJ/Oliver Taubmann)
05.08.2017 06:00 (Wirtschaft)
Fehlende Kontrollen im Erzgebirgskreis  
(MT) CHEMNITZ/ANNABERG-BUCHHOLZ: Der Zoll soll die Reinigungsbranche im Erzgebirgskreis stärker in den Blick nehmen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Nach Angaben der Gebäudereiniger-Gewerkschaft überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Erfurt im vergangenen Jahr 39 Reinigungsfirmen – das sind 41 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Das Gewerbe machte 2016 damit lediglich 1,4 Prozent aller Arbeitgeber-Kontrollen im Bereich des Erfurter Zolls aus.
"Das ist eindeutig zu wenig", kritisiert Andreas Herrmann. Nach Einschätzung des IG BAU-Bezirksvorsitzenden liegt nicht nur im Baugewerbe, sondern auch in der Reinigung noch immer "vieles im Argen": Lohn-Prellerei, Steuerhinterziehung oder nicht gezahlte Sozialabgaben seien in der Region alles andere als eine Seltenheit, so die IG BAU. Das bestätige die aktuelle Bilanz des Erfurter Hauptzollamtes: Demnach leitete die FKS im letzten Jahr 131 Ermittlungsverfahren in der Gebäudereinigung ein. Herrmann: "Bei nur 39 geprüften Betrieben ist das eine ziemlich hohe Quote."
Den Beamten sei dabei kein Vorwurf zu machen, betont der Gewerkschafter: "Die Kontrolleure leisten eine enorm wichtige Arbeit. Es sind jedoch schlicht zu wenige." 331 Mitarbeiter zählte die Erfurter FKS nach IG BAU-Informationen Ende letzten Jahres. "Ohne eine kräftige Aufstockung kommen die Prüfer ihren Aufgaben nicht hinterher", sagt Herrmann. Fehlende Kontrollen verstünden Wirtschaftskriminelle regelrecht als Einladung, Recht und Gesetz zu umgehen.
Die Gewerkschaft beruft sich bei der Zoll-Statistik auf eine Auswertung des Bundesfinanzministeriums für die Grünen-Bundestagsabgeordnete Beate Müller- Gemmeke. Danach sank die Zahl der Kontrollen in der Gebäudereinigung zwischen 2015 und 2016 bundesweit um 21 Prozent. (Bildquelle: IG BAU)
04.08.2017 16:00 (Wirtschaft / Sonstiges)
Sachsens größter Batteriespeicher 
(MT) CHEMNITZ: In Chemnitz ist Sachsens größter Batteriespeicher ans Netz gegangen. Für das Gelingen der Energiewende werden flexible Systeme benötigt, die Energie aufnehmen und wieder abgeben. Der neue Batteriespeicher in Chemnitz besitzt eine Kapazität von rund vier Millionen R6/AA-Batterien (1,5V/2,6Ah) oder 18.000 Autostarterbatterien (12V/74Ah) und sichert die regionale Stromqualität. Damit spart er jährlich rund 46.000 Tonnen Kohlendioxid ein, die sonst in einem konventionellen Kraftwerk anfallen würden. Die Anlage von eins und THEE ist die größte ihrer Art in Sachsen. (Bildquelle: eins/Peter Zschage)
04.08.2017 13:30 (Wirtschaft / Sonstiges)
Bürgersprechstunde 
(MT) SCHWARZENBERG: Am 8. August zwischen 13 Uhr und 16 Uhr besteht wieder die Möglichkeit, über Sorgen und Probleme mit dem Landtagsabgeordneten Alexander Krauß (Bild) zu sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Zur optimalen Zeiteinteilung der Bürgersprechstunde wird um Terminvereinbarung unter 03774 869394 gebeten. Das Bürgerbüro befindet sich in der Oberen Schlossstraße 11 in Schwarzenberg. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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