Nachrichten Bereich "Kultur"

    
25.05.2018 06:00 (Kultur)
Begehbares Programmheft 
(Lena/Lea) ANNABERG-BUCHHOLZ: Da ein Engel in Annabergs Geschichte eine wichtige Rolle spielt, ist es naheliegend, dass anlässlich des Musikfestes Erzgebirge genau in Annaberg-Buchholz die Sonderausstellung "Unter Engeln - Musik zum Träumen" besucht werden kann. "Ziel der Ausstellung ist es, auf das Musikfest Erzgebirge einzustimmen, mit Hintergrundgeschichten und Musik neugierig zu machen und das Thema Engel in der Geschichte neu zu bearbeiten", sagt Dr. Oliver Geisler (Bild), der Mitorganisator der Veranstaltung am 24. Mai, dem Tag der Eröffnung.
Doch warum gerade Engel? Engel sind Traumboten und musizierende Himmelsbewohner und das passt perfekt zum Thema. Die traditionellen, aber auch modernen Figuren wurden von Künstlern aus der Region zur Verfügung gestellt oder extra hierfür angefertigt. Die Veranstalter nennen ihre Ausstellung auch "begehbares Programmheft", welches als Vorbereitung auf das Musikfest Erzgebirge vom 7. bis 16. September dient.
Wenn auch sie zum Träumen in die Manufaktur der Träume nach Annaberg kommen wollen, haben sie dazu noch bis zum 16. September 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr die Chance. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
24.05.2018 11:00 Veranstaltungshinweis (Kultur)
Kleinkunst-Reihe in Crottendorf 
(MT) CROTTENDORF: Den Jahresauftakt für die Konzertreihe "Kleinkunst im Landgasthof" in Crottendorf gestaltet am Freitag (25.05.), ab 21 Uhr Stefan Gerlach.
Stefan Gerlach ist eine musikalische Legende. Seit 1961 aktiv gründete er Wind, Sand & Sterne, musizierte bei Sirius, mit Satori und prägte so die Alternativkultur des Erzgebirges vor und auch nach der Wende. Aktuell spielt er ein Soloprogramm aus eigenen Stücken in erzgebirgischer Mundart, aus alten WSS-Hits wie "Tramptour" oder "Die 169" und Songs von Bob Dylan, Leonard Cohen und anderen Folkgrößen. Der Eintritt kostet 6 Euro. (Bildquelle: Veranstalter)
23.05.2018 14:00 Veranstaltungshinweis (Sonstiges / Kultur)
Konzert und Lesung in Beierfeld 
(MT) GRÜNHAIN-BEIERFELD/SCHWARZENBERG: Ein Konzerterlebnis der besonderen Art verspricht der Verein Agenda Alternativ für den Samstag (26.05.) in Grünhain-Beierfeld. Mit Esther Bejarano und Microphone Mafia erwartet die Gäste eine Mischung aus einzigartiger Musik, Zeitzeuginbericht und purer Lebenslust.
Esther Bejarano wurde 1924 geboren und hat das Konzentrationslager Auschwitz überlebt. Sie spielte u.a. mit Anita Lasker-Wallfisch im Mädchenorchester von Auschwitz. Im Jahr 2009 hat sich die Familie Bejarano und die Microphone Mafia gemeinsam auf den Weg gemacht, um ein einzigartiges musikalisches Projekt ins Leben zu rufen.
Die Veranstaltung beginnt 17 Uhr in der Aula im Technikzentrum der Oberschule Beierfeld.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um eine Spende wird gebeten. (Bildquelle: Veranstalter)
23.05.2018 08:00 (Kultur)
Anett Steiner liest aus "Dunkelwald" 
(GN) THALHEIM: Spannend versprach der vergangene Freitagabend im Sport- und Buchshop Thalheim zu werden. Die Autorin Anett Steiner war mit neue Kriminalgeschichten zu Gast. Schnell waren die besten Plätze besetzt und das Publikum wartete gespannt auf die Ausführungen der Thalheimer Krimi-Schreiberin.
In ihrem zweiten Band "Dunkelwald" ist es Anett Steiner wieder gelungen. aus Sagen und Mythen 25 spannende Geschichten zu schreiben. Dabei bleibt die Autorin auf 205 Buchseiten mit ihren Geschichten dem Erzgebirge treu.
Wer die ganzen Geschichte um den pensionierten Kommissar Ralf Lorenz und seiner Mutter Frieda in Erfahrung bringen möchte, kann das Buch "Dunkelwald" von Anett Steiner in jeder bekannten Buchhandlung erhalten. Und es warten noch weitere 24 spannende Kriminalgeschichten aus dem Erzgebirge, die da wären "Packt mit dem Bösen", "Mordgrube", "Irrlichter" und das "Bernsteingrab". Diese Geschichte führt den Leser nach Deutschneudorf. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
22.05.2018 13:30 Veranstaltungshinweis (Sonstiges / Kultur)
Galerie lädt zum Talk 
(MT) LICHTENWALDE: In der Galerie der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg im Schloss Lichtenwalde steht ein neuer TALK IN DER GALERIE vor der Tür – inzwischen schon der "Vierzehnte".
Unter dem Titel "SLOW MOTION - ZEIT FÜR KUNST" geht es am 24. Mai um künstlerische Techniken, die ein großes Maß an Aufmerksamkeit, innerer Ruhe und technischer Perfektion erfordern. Gastgeber Prof. Jochen Voigt hat auch diesmal interessante Menschen eingeladen, um das weitgreifende Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Beginn ist 19:30 Uhr. (Bildquelle: Veranstalter)
22.05.2018 12:00 (Sonstiges / Kultur)
Enkel-Besuch im Stadtmuseum Aue 
(Lena) AUE: Im Stadtmuseum Aue kam es am 16. Mai zu einer Begegnung der Generationen. Dr. Thomas Protzmann, Enkel der Auer Malerin Gertrud Hofmann, besuchte die Sonderausstellung zu Gemälden seiner Großmutter. Beinahe hätten er und seine Schwester gar nichts von der Schau erfahren. Nur durch den Hinweis guter Freunde, die einen Artikel in der Zeitung über die Gemälde gelesen hatten und die Geschwister darüber informierten, reisten Barbara Protzmann aus Potsdam und Thomas Protzmann aus Coswig an. Sie freuen sich sehr, dass die Werke ihrer Vorfahrin zurzeit im Auer Stadtmuseum gezeigt werden. Zudem kündigte Dr. Thomas Protzmann an, weitere mögliche Ausstellungsstücke im Gepäck zu haben. Bis jetzt ausgestellt sind Zeichnungen, Radierungen und Aquarelle, die Aue oder auch andere Teile des Erzgebirges in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeigen. Ortskundigen werden einige der Orte bekannt vorkommen.
Gertrud Hofmann, eine Künstlerin aus dem 20. Jahrhundert, die Arthur Hofmann, der von 1913 bis 1934 Bürgermeister in Aue war, heiratete, war laut ihrer Enkel schon immer begeistert vom Malen und Zeichnen. Noch bis zum Ende dieser Woche können die Besucher des Stadtmuseums Aue die Werke von Gertrud Hofmann zu den regulären Öffnungszeiten bestaunen. (Bildquelle: KJ/Michael Burkhardt)
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22.05.2018 09:00 (Sonstiges / Kultur)
Mühlentag in der Knochenstampfe 
(GN) DORCHEMNITZ: Zum Pfingstmontag öffnete das Technische Museum Knochenstampfe in Dorfchemnitz seine Türen und nahm teil am Deutschen Mühlentag. Bevor aber die ersten Gäste das historische Fachwerkhaus von Innen besichtigen konnten, eröffnete der Dorfchemnitzer Rassegeflügelzuchtverein den Mühlentag mit seinem traditionellen Hähne-Wettkrähen. Eine Stunde lang hatten die 24 eingesetzten Hähne Zeit, die 16 Wertungsrichter von sich und ihrer gewaltigen Stimmbegabung zu überzeugen. Angetreten waren große und kleine Hähne in den unterschiedlichsten Rassen und Farbschlägen. Wer am Ende die meisten Kräher auf seiner Strichliste sammeln kann, hat bei diesem Wettbewerb gewonnen.
Wem inzwischen die Zeit des Wartens zu lange war, hatte nun Gelegenheit, einen Blick in das alte Fachwerkhaus mit seinen Pochwerk zu richten.
Allein von der Kraft des Wassers angetrieben, dreht sich das alte Mühlenrad. Im Inneren der Mühle drehen sich hölzerne Zahnräder, die wiederum eine gewaltige hölzerne Welle antreiben und das alte Pochwerk in Gang setzen.
Mit dieser Technik wurden früher Tierknochen zu Düngemehl verarbeitet, um damit die Gärten und Felder der Bauern zu düngen. Aber die Knochenstampfe beherbergt noch weitere Raffinessen aus Großvaters Zeiten. Neben Dreschflegel für die Getreideverarbeitung und dem Joch zum Wassertragen stellt der Museumsleiter seinen Gästen auch noch Schleifstein und Flachsbrecher vor.
Informatives zur Heimatgeschichte von Dorfchemnitz konnten die Besucher ebenfalls in Erfahrung bringen. Ein Blick in die Bauernstube verriet, dass es früher durchaus üblich war, dass Maschinen für die Heimarbeit zu Hause standen. In den meisten Fällen waren das hier Webstühle zur Leinentuchherstellung oder Strickmaschinen für die Strumpfindustrie.
Auch der Blick in eine Bauernküche verrät den Besucher, dass es Luxus zur damaligen Zeit nicht gab. Bescheidenheit regierte damals die Bevölkerung von Dorfchemnitz.
In weiteren Räumlichkeiten der Knochenstampfe in Dorfchemnitz kann der Besucher noch etwas über die Heimatkunde von Dorfchemnitz erfahren. Zum Beispiel, wie die Schule des Ortes zum Name des Natur- und Völkerrechtsprofessors Samuel von Pufendorf kam. Urkunden, Diplome und Pokale erinnern an die Erfolge der Sportler von einst. Weiterhin gibt eine umfangreiche Sammlung entomologischer Präparate wie Schmetterlinge, Käfer und deren Larven. Einheimische Schmetterlingsarten stehen hier neben tropischen Exemplaren zum Vergleich.
Auch Ornitologisch hat die Knochenstampfe allerlei zu bieten. Vogelpräparate der einheimischen Vogelwelt stehen zur Bestimmung bereit, genau wie einige Tiere aus Feld und Flur.
Inzwischen haben auch die Hähne ihr bestes beim Wettkrähen gegeben. Die Juroren geben ihre Strichlisten beim Krähleiter Hartmut Bach ab. Nach einer kurzen Auswertung stehen die Besten fest .Aber es gibt auch immer wieder einmal einen Hahn, der ganz und gar verstummte. So einen Nichtkräher hatte Tom Weber mitgebracht und bekam dafür ein Paket Nudeln. Weitere Plätze belegten die Dorfchemnitzer Züchter Toni Kunz und Tobias Weber. Den ersten Platz mit 146 Krähern belegte Henning Fritzsch aus Lengefeld.
Im schattigen Garten der Knochenstampfe führte die Kräuterexpertin Gabi Schnabel ihre Gäste durch das Reich der Pflanzen. Hier hat sie zahlreiche Beete angelegt und mit den unterschiedlichsten , aber einheimischen Kräutern und Heilpflanzen bepflanzt. Bei ihren Führungen durch den Kräutergarten erfuhren die Gäste so einiges über deren Verwendung in der Küche oder zur körperlichen Anwendung für Geist und Seele. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
21.05.2018 15:00 (Kultur)
Carlfriedrich Claus – Neue Jahresausstellung 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 22. Mai 2018 jährt sich der Todestag von Carlfriedrich Claus zum 20. Mal. In Annaberg-Buchholz, der Heimatstadt des bedeutenden avantgardistischen Künstlers öffnet dann im Studienraum Carlfriedrich Claus die Jahresausstellung 2018/2019. Claus, 1930 in Annaberg geboren, war ein namhafter Künstler auf den Gebieten der Schriftgrafik, der visuellen und der Lautpoesie. Ihm zu Ehren pflegt der Förderverein Carlfriedrich Claus - Lebens- und Arbeitsort in Annaberg-Buchholz am früheren Wohn- und Arbeitsort von Claus dessen einzigartiges Andenken.
Die neue Jahresausstellung steht unter dem Titel "Carlfriedrich Claus – Freundschaften von Künstlern und Weggefährten." Sie gibt Einblick in sein vielfältiges Netzwerk.
21.05.2018 08:00 (Medien / Kultur)
Crowdfunding für neues Album 
(SvS) CHEMNITZ: Das Musikgeschäft ist hart. Sehr hart sogar. Will man ganz nach oben, ist das ein langer Weg. Denn man ist immer von denen abhängig, die diese Musik konsumieren, sie anhören. Und das ist Geschmackssache. Trifft man den Nerv, ist man im Spiel, kann Alben produzieren. Als junger, aufstrebender Singer-Songwriter hat man dagegen einen anderen Fokus. Da geht es vor allem darum, mit den eigenen Songs etwas zu bewegen. Und schön wär´s natürlich, wenn auch mal ein eigenes Album entstehen könnte. Auf diesem Weg ist Jante, der regelmäßigen Zuschauer von erzTV - Das Magazin schon bekannt sein dürfte. Wie er und Tim sich um ihr Album bemühen, haben Sie in "Nachgefragt extra" verraten - zu sehen ab sofort zu jeder vollen ungeraden Stunde bei erzTV.
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weitere Info’s: Zum Crowdfunding-Projekt von Jante
18.05.2018 14:00 (Kultur)
Sonderausstellung: "EINBLICKE" 
(MT) OBERWIESENTHAL: In Oberwiesenthal wird ab Sonnabend (19.05.) im "Wiesenthaler K3" mit der neuen Sonderausstellung "EINBLICKE" ein repräsentativer Querschnitt aus dem Bestand der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst vorgestellt.
Das Spektrum der Exposition reicht von traditionellen Auffassungen, denen neben ihrer künstlerischen Qualität oft auch ein dokumentarischer Wert zukommt, bis hin zu zeitgenössischen Handschriften, die sich mit dem Thema Erzgebirge auf ganz unterschiedliche Weise auseinandersetzen. Der zeitliche Rahmen erstreckt sich dabei vom frühen 20. Jahrhundert bis unmittelbar in die Gegenwart.
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