Nachrichten Bereich "Kultur"

    
19.07.2018 16:00 (Sonstiges / Kultur)
Sommermusiken in Sankt Annenkirche 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die St. Annenkirche in Annaberg ist die größte spätgotische Hallenkirche Sachsens. Besonders sehenswert sind das Schlingrippengewölbe, der berühmte Bergaltar und die 100 Emporenreliefs. Vom Turm gibt es traumhafte Ausblicke auf die Stadt und das Erzgebirge zu genießen. Im Sommer laden immer samstags, 17 Uhr die beliebten Sommermusiken in die Kirche ein. (Bildquelle: KJ-Archiv)
18.07.2018 13:00 (Sonstiges / Kultur)
Freiwillige vor! 
(MTL) AUE: Auch in diesem Jahr sucht der kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises wieder zuverlässige und aufgeschlossene Jugendliche, die den Umgang mit Menschen nicht scheuen und gern ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren möchten. Im Gegenzug bietet der kul(T)our-Betrieb in seinen verschiedenen Einrichtungen anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeiten im Bereich Kultur.
Für ein FSJ im kul(T)our-Betrieb eignen sich Frauen und Männer, vorzugsweise zwischen 18 und 27 Jahren, die kontaktfreudig, belastbar und zuverlässig sind und gern mit Menschen arbeiten. Mögliche Einsatzorte sind das Kulturzentrum im Schloss in Schwarzenberg sowie das Kultur- und Freizeitzentrum in Lugau. Das FSJ beginnt voraussichtlich am 1. September und dauert ein Jahr.
Bewerbungen werden entgegen genommen unter: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises, Sven Neubert, Wettinerstr. 64, 08280 Aue oder per E-Mail an: kultur@kreis-erz.de.
18.07.2018 08:00 (Sonstiges / Kultur)
Klöppel-Ausstellung in Schneeberg  
(MT) SCHNEEBERG: Der deutsche Klöppelverband ruft jedes Jahr einen internationalen Wettbewerb aus, dessen Ergebnisse jeweils zum Klöppelkongress präsentiert werden, der heuer in Bad Hindelang war. Der Wettbewerb stand 2018 unter dem Motto "Upcycling". Und er ist wie immer auf Wanderschaft. Auch das Klöppelzentrum in Schneebergs "Goldner Sonne" ist erneut eine Station für die sehenswerten Arbeiten. Auf zwölf Staffeleien werden alle Wettbewerbsbeiträge präsentiert.
Die Ausstellung ist bis 31. August während der regulären Öffnungszeiten des Kulturzentrums zu sehen.
18.07.2018 06:00 (Kultur)
Kreativ-künstlerische Projekte für Schüler 
(MT) FLÖHA: Im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen läuft die Bewerbungsphase für den zweiten Durchgang des Modellprojektes "kulturpass´t!". Interessierte Schulklassen können sich bis zum 17. August um die Teilnahme im Schuljahr 2018/2019 bewerben. Das Projekt möchte den Schülerinnen und Schülern einerseits kreativ-künstlerische Betätigungsmöglichkeiten bieten und zugleich die Erreichbarkeit dieser Angebote insbesondere in ländlichen Regionen erleichtern.
In den vergangenen Wochen ist dafür ein neuer Katalog mit 74 Angeboten von unterschiedlichsten Kulturpartnern entstanden. Aus diesem Katalog können sich Schulklassen drei Wunschangebote (+1 Ersatzangebot) auswählen und sich für die Teilnahme bewerben.
Alle wichtigen Informationen und Dokumente (Ausschreibung, Katalog, Bewerbungsbogen u. ä.) für eine Teilnahme am Projekt sind unter www.kulturpasst.de zusammengefasst.
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weitere Info’s: www.kulturpasst.de
17.07.2018 16:00 (Kultur)
"Thietmars Welt" in Merseburg 
(MT) MERSEBURG: Ein Ausflugstipp: In Merseburg ist ab sofort eine Ausstellung zu einem der berühmtesten Chronisten des Mittelalters geöffnet. Die Sonderausstellung trägt den Titel "Thietmars Welt. Ein Merseburger Bischof schreibt Geschichte" und ist ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr "25 Jahre Straße der Romanik" in Sachsen-Anhalt.
Thietmars Chronik ist eine der herausragenden hochmittelalterlichen Geschichtsquellen. Erstmals sind alle mittelalterlichen Schriftzeugnisse dieses Werkes zusammen in einer Sonderausstellung zu sehen. Anlass für die bis zum bis 4. November zu sehende Schau ist der 1000. Todestag Thietmars. Die Straße der Romanik ist mit mehr als 1,5 Millionen Besuchern jährlich Sachsen-Anhalts bedeutendste Ferienstraße. Zu ihr gehört der Merseburger Dom (Bild), einer der markantesten Bauten in der hochmittelalterlich geprägten Kulturlandschaft Saale-Unstrut. (Bildquelle: Vereinigte Domstifter)
17.07.2018 13:00 (Kultur)
Podium für Hobbykünstler 
(MT) OELSNITZ/ERZGEB.: Im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgeb. ist noch drei Wochen lang die Ausstellung "OFFENE MONATE 18 – Hobbykünstler der Region" zu sehen. Gezeigt werden Werke von 42 Freizeitschaffenden.
Die Ausstellung präsentiert ein breites Spektrum an Techniken und Handschriften. Alle Teilnehmer waren aufgerufen, sich mit einem runden Werk an der Ausstellung zu beteiligen.
Geöffnet ist das Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz jeweils donnerstags von 9 bis 17 Uhr sowie freitags bis sonntags in der Zeit von 14 bis 18 Uhr.
15.07.2018 13:00 (Kultur)
"Heißer Sommer" an Greifensteinen 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ/EHRENFRIEDERSDORF: Das Musical "Heißer Sommer" nach dem gleichnamigen DEFA-Kultfilm feiert am 22. Juli, um 15 Uhr Premiere bei den Greifenstein-Festspielen 2018. Der DEFA-Film HEISSER SOMMER mit den Schlagerstars Chris Doerk und Frank Schöbel sorgte 1968 für volle Kinosäle.
Die Geschichte über heiße Sommerflirts im Ostseeurlaub genießt noch heute Kultstatus; ein Grund für die anhaltende Popularität ist ohne Zweifel die eingängige Musik aus der Feder von Gerd und Thomas Natschinski.
14.07.2018 14:00 Veranstaltungshinweis (Kultur)
Sommer-Open-Air-Konzert in Bad Schlema 
(MT) BAD SCHLEMA: Der Reigen der großen Sommer-Open-Air-Konzerte der Erzgebirgischen Philharmonie setzt sich am Sonntag (15.07.), um 14:30 Uhr im Musikpavillon (Bild) in Bad Schlema fort. Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi hat ein Konzertprogramm zusammengestellt, das seine Zuhörer von Sachsen aus auf eine musikalische Weltreise mitnimmt, die bis nach Afrika, Asien und Amerika führt. (Bildquelle: KJ-Archiv)
14.07.2018 10:00 (Kultur)
Die Binge als Naturdenkmal 
(Sei) GEYER: Die Binge in der Bergstadt Geyer zählt heute zu den sehenswertesten bergbaukundlichen Naturdenkmälern in unserer Region. Sie liegt auf dem höchsten Punkt des Geyersbergmassivs auf einer Höhe von 640,2 Meter über Normalnull. Die Binge erstreckt sich über eine Länge von 300 Metern, hat eine Breite von 210 Metern und eine Tiefe von 50 Metern.
Das Geyersbergmassiv besteht in der Hauptsache aus Glimmerschiefer und Gneis. Darin eingelagert ist das Tiefengestein Granit. Bei der Entstehung im Erdaltertum konnte sich der Granit als heißer zäher Schmelzfluss an die Oberfläche durcharbeiten und bildete dabei einen Granitstock.
Als die Schmelzflüsse den Weg zur Oberfläche fanden entstanden im Erdinneren Dämpfe die durch Klüfte und Spalten entwischen und nach ihrer Abkühlung die später begehrten Mineral- und Erzgänge bildeten. In der Hauptsache waren das Zinnerz, Arsenkies, Kupfererz, Silber und Wolframit. Im späteren Verlauf der Erdgeschichte wurde die Scholle am Geyersberg gehoben und schräg gestellt. Dies geschah durch tektonische Umwälzungen der Erdkruste.
Genau so interessant wie ihre Entstehung ist auch die spätere bergbauliche Geschichte der Binge. Gästeführer Jürgen Bochmann gibt bei seinen Führungen an Hand von Karten Einblicke über den Beginn des Bergbaues, die Lage der Stollen und deren Abbaumethoden bis hin zum Niedergang der Binge. Nach der Bergchronik soll der Bergbau am Geyersberg zwischen 1395 und 1400 begonnen haben. 300 bis 400 Jahre lang wurde der Bergabbau durch Eigenlöhner betrieben, die den Bergabbau von oben her in den Granitfelsen trieben.
Kriege Hungersnöte und Krankheiten waren ständige Begleiter der Bergmänner in der Geschichte der Grube. Um das Jahr 1700 gab es am Geyersberg 52 Grubenfelder, 26 Schächte, in denen 100 Bergleute das entstandene Zinn, Roherz, Silber, Kupfer, Wolfram und Arsenik abbauten. Jede einzelne Grube hatte ihr eigenes Verfügungszeichen.
Die Härte des Granites machte den Bergleuten die Gewinnung schwer. Das beliebte Erz befand sich in sogenannten Erzschnüren im Granit. Mit dem Feuersetzen wurde das Gestein erhitzt und somit mürbe gemacht. Durch diese Abbaumethode entstanden riesige Hohlräume von 40 Meter Durchmesser und 35 Meter Höhe. Auch heute noch sind die Brandorte am Berg deutlich zu sehen. Durch den übermäßigen Abbau kam es am 11. Mai 1803 zum großen Bingebruch. Dabei wurden die Bergleute Christian Gotthilf Schramm und Johann Gotthilf Zimmermann verschüttet. Bis heute konnten die Bergmänner nicht geborgen werden. Ihre Gebeine ruhen auch heute noch im Berg. Jedes Jahr am 11. Mai wird den Bergleuten gedacht, die ihr Leben in der Binge verloren haben.
In der Zeit, wo die Binge als Steinbruch genutzt wurde, 1851 bis 1935 kam auch Sprechstoff zum Einsatz. Durch die Bergbrüderschaft Geyer wurde im Jahre 2012 ein Stollenmundloch saniert, was damals als Sprengstoffkammer verwendet wurde.
Der Stollen ist 22,70 Meter tief und ist ein Meter breit, 2,20 Meter hoch. Im Stollen befinden sich zwei Zünderkammern, die eine getrennte Lagerung von Sprengstoff und Zündern möglich machten.
In den Mundlöchern sind auch heute noch deutliche Spuren der Bergleute zu sehen. Bohrlöcher an der Decke verraten wohin der Sprengstoff sollte. Offenliegendes Gestein zeigt die begehrten Erzschnüre im Granit.
1935 wurde die Binge auf Betreiben des Erzgebirgszweigverein Geyer unter Denkmalschutz gestellt. Durch den Schachtbau Nordhausen wurde die Binge im Jahre 1959 bis 1961 noch einmal auf abbauwürdige Erze untersucht. Mit dieser Untersuchung endet die vorläufige letzte Bergbauperiode am Geyersberg.
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13.07.2018 12:00 (Wirtschaft / Kultur)
Jungsparer nach Oz entführt 
(DiB) EHRENFRIEDERSDORF: "Der Zauberer von Oz", die Geschichte von einem gelangweilten Mädchen, das sich in aufregende Märchenwelten träumt. Ein Tornado lässt sie in einer anderen Welt, im bonbonbunten Zauberreich Oz, landen. Dort begegnet sie merkwürdigen, aber sympathischen Gestalten. Mit ihren neuen Freunden, der Vogelscheuche, die gern Verstand hätte, dem Blechmann, dem das Herz fehlt und dem feigen Löwen auf dem Weg in die Smaragdstadt, erlebt sie viele spannende Abenteuer. Die Figuren hoffen, dass der mächtige Zauberer ihre Wünsche erfüllen und dem Mädchen nach Hause helfen kann.
Aufgeführt wird das Stück vom Ensemble des Eduard-von-Winterstein-Theaters. Es war der Auftakt des traditionellen KNAX-Klub-Kinderfestes der Erzgebirgssparkasse, am 8. Juli im Naturtheater an den Greifensteinen.
Zahlreiche junge Knaxianer und deren Eltern oder Großeltern wollten dabei sein.
Tolle Mitmach-Spiele, Hüpfburg, Glücksrad und Luftballonstationen machten anschließend Lust, noch ein bisschen zu bleiben.
Für Kinder ebenso interessant wie für Erwachsene: die Luftballonkunst.
Verknoten, drehen und verbiegen: Auf einmal waren Tiere, Blumen, Motorräder oder auch Schwerter aus den langen Spezialballons entstanden.
An verschiedenen anderen Stationen war Gelegenheit zum Tanzen, Spielen und Forschen. Wie hier an den "Fühlkisten". Darin waren Gegenstände aus dem Kindertheaterstück versteckt. Die Aufgabe: Nur mit den Händen quasi erfühlen, worum es sich handeln könnte. Gar nicht so leicht, wie manch einer das gedacht hätte.
Die Kinder konnten auch eine kurze Choreografie einstudieren und dann ganz stolz den anderen zeigen. Andere wiederum gingen lieber zum Angeln. Nur, Fische gabs dort nicht. War aber auch nicht das Ziel. Schuhe waren angesagt. Und das nicht einmal aus dem Wasser sondern vom Baum. Die Ruhe beim Angeln wurde öfter mal durch fallende Büchsen jäh unterbrochen. Das aber störte nicht: Erstens können Schuhe nicht hören und zweitens sollten ja an dieser Station so viele Büchsen wie möglich abgeräumt werden. Kinderschminken, sowie eine Autogrammstunde mit den Schauspielern durften auch nicht fehlen.
Wem das immer noch zu wenig Action war, belagerte noch die Hüpfburg, um sich danach ein Eis zu gönnen. Denn mit KNAX-Klub-Ausweis gab es für alle Mitglieder am italienischen Eismobil "Piaggio" eine Kugel gratis. Und die war schnell weg. Entweder gegessen oder getaut. Denn ein bisschen hatte auch das Wetter das KNAX-Klub-Kinderfest wieder einmal zu einem erfolgreichen, vollgepackten und ereignisreichen Nachmittag für die kleinen und großen Besucher werden lassen.
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